Hebamme Silvia Wermann
 Hebamme      Silvia Wermann                            

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Die Hausgeburt meines zweiten Kindes

Hebamme Weilburg Neues Leben Silvia Wermann Schon eine halbe Stunde nach der Geburt meines ersten Kindes zwei Jahre zuvor im Diezer Krankenhaus sagte ich: „Silvia, mit dir bekomme ich auch mein zweites Kind!“

Doch diesmal wollte ich nicht unter Wehen mit dem Auto noch irgendwo hin fahren, am nervigen CTG auf einem Bett hängen (wo mir doch viel mehr nach Badewanne zumute war), mich über die Ärztin ärgern oder auf meinen Mann verzichten, der wegen irgendwelcher Formulare eine Zeit lang nicht bei mir sein konnte.

Hebammenpraxis Diez - Hausgeburt

Hebammenpraxis Diez – Hausgeburt

Stattdessen wollte ich mich frei bewegen, in der Badewanne entspannen, wenn mir danach ist, essen was und wann ich will und mich in Ruhe auf mein Kind freuen. Schon früh war deshalb klar, mein zweites Kind wird zu Hause zur Welt kommen, wenn alles nach Plan läuft. Der Termin kam immer näher und ich war nun oft bei Silvia zu Hause und bekam Akkupunktur. Auch am Abend vor der Entbindung bekam ich Nadeln gesetzt. Auf dem CTG sah man ein paar leichte Wehen, die leider mit Ziehen der Nadeln wieder aufhörten.

Zu Hause tigerte ich umher und räumte auf. Gegen 23:00 merkte ich: Jetzt geht’s los. Ich rief gleich meine Mutter an, damit sie bei meiner Tochter bleibt und natürlich Silvia, bevor sie ins Bett geht. Ich lag gerade in der Badewanne, als Silvia kommt. Erste Untersuchung: Muttermund 2 cm offen und noch nicht weich. Es tut sich längere Zeit nichts. Silvia lässt mir die Wahl, ob sie bleiben soll oder nochmal zu einer anderen Frau fahren kann. Ich „schicke“ sie weg. Silvias Auftrag: Bewegung und Eisenkrauttee trinken. Die Wehen muss ich nun veratmen, aber sie sind noch nicht wirklich heftig.

Um 05:00 kommt Silvia und stellt die niederschlagende Diagnose: Muttermund weiterhin auf 2-3cm. Ich liege wieder in der Badewanne, die Wehen werden schmerzhafter und wir probieren verschiedene Stellungen durch. Es tut sich aber nicht viel.

Silvia erklärt mir, dass die intakte Fruchtblase wie ein Airbag vorm Köpfchen sitzt und das Köpfchen deshalb den Muttermund nicht aufdrücken kann. Sie schlägt mir vor die Fruchtblase aufzustechen. Ich bin davon gar nicht begeistert, denn dann wird es richtig losgehen. Aber was bleibt mir anderes übrig? Nach einer weiteren halben Stunde, in der sich nichts tut, lasse ich Silvia die Fruchtblase zerstechen. Es ist 05:50 Uhr.

Jetzt werden die Wehen wirklich schlimm. Silvia massiert mich mit Schmerzöl am Bauch, am Muttermund und den Oberschenkeln. Ich zittere wie verrückt und kann mich dadurch zwischen den Wehen nicht mehr entspannen und keine Kraft tanken.

Mein Mann sitzt am Fußende der Badewanne, in der ich liege und hält mir ein Handtuch hin, an dem ich mich festhalte. Während der Wehen beobachte ich erstaunt wie sich die Konturen des Babys auf dem Bauch abzeichnen. Gemeinerweise tritt das Baby oben gegen die verkrampfte Gebärmutterwand. Die nächste Untersuchung um 07:30: Die Schmerzen haben sich gelohnt, der Muttermund ist bis auf den Saum geöffnet. Ich soll schon mitpressen, aber gedanklich ist mir noch nicht klar, dass wir im Endspurt angekommen sind, daher versuche ich meine Kräfte noch aufzusparen. Silvia merkt das, holt mich unter einem Vorwand aus der Wanne und bittet mich eine Wehe im Stehen auszuhalten. Dann geht alles ganz schnell. Ich halte mich an den Schultern meines Mannes fest, gehe leicht in die Knie und spüre, wie das Kind innerhalb von nur einer langen Wehe durch das Becken rutscht. Es tut so weh, dass ich mich zusammen reißen muss nicht in den Rücken von meinem Mann zu beißen. Silvia gibt mir Anweisungen. Dann merke ich wie mein Becken auseinander gedrückt wird (Au, das tut so weh!) und mit einem Schlag ist alles vorbei. Ich höre Fruchtwasser platschen und sehe wie Silvia mein Kind auffängt. Sie gibt es mir und setzte mich erleichtert auf den Boden. Mein Mann kniet neben mir. Es ist 07.41 Uhr.

Seelig in den Gedanken bei meinem Kind lasse ich mir ganz viel Zeit. Streichele über den Rücken und den Kopf. Vorsichtig drehe ich es mit dem Gesichtchen zu mir. Ich genieße jede Sekunde. Erst dann schaue ich nach, was es denn überhaupt geworden ist. Ein kleiner Junge! Wie schön!

Hebammenpraxis Diez - Hausgeburt

Hebammenpraxis Diez – Hausgeburt

Mein Mann schneidet die Nadelschnur durch und wir sitzen total entspannt am Badewannenrand und streicheln unser Kind. Als eine Weile später der Mutterkuchen kommt, merke ich schon, dass ich unverletzt bin. Nichts tut weh, alles vorbei. Silvia geht mit unserem Sohn ins Wohnzimmer und ich mit meinem Mann in Ruhe duschen. Im Wohnzimmer angekommen holen wir meine Tochter und meine Mutter hinzu, die bis dahin geschlafen hatten. Müde, aber glücklich liege ich auf der Couch und sehe Silvia beim Wiegen und Messen zu. Mein Mann flitzt los und holt Brötchen für alle.

Während der kleine Winzling schläft, frühstücken wir entspannt zusammen.

Genauso habe ich mir eine Geburt zu Hause vorgestellt und mein Mann und ich sind froh uns dafür entschieden zu haben.

Hausgeburt, 2. Kind, Januar 2015

 

Schon die erste Geburt wollte ich gerne durch Silvia betreuen zu lassen.

Doch ich landete in Wiesbaden in der HSK-Pränatalzentrum.

Ich will nicht meckern-aber drei verschiedene Hebammen während der Geburt unseren ersten Sohnes- war mir dann doch deutlich zu viel. Hatte man zu einer Hebamme Vertrauen gefasst und sich an sie gewöhnt, hatte sie auch schon wieder Dienstschluss und die nächste Hebamme stellte sich vor.

Zu Beginn der zweiten Schwangerschaft war mir klar, dass ich es diesmal anders gestalten möchte. Mein Wunsch war eine eins zu eins Betreuung durch Silvia. Leider arbeitete sie nicht mehr als Beleghebamme und der Gedanke einer Hausgeburt war neu und ich musste mich noch etwas daran gewöhnen.

Da die Schwangerschaft komplikationslos verlief stand einer außerklinischen Geburt nichts im Wege. Aber mein Mann.................?!

Also planten wir offiziell eine Anbetreuung zu Hause( damit ich nicht so früh ins Krankenhaus müsste).

Silvia führte ein Risikoaufklärungsgespräch durch und erklärte uns den Ablauf, Verlegungsgründe, Organisation einer eventuellen Verlegung und beantwortete alle unsere Fragen.

Zum Schluss der Schwangerschaft kamen dann die Wassereinlagerungen und ich fuhr fast täglich zu Silvia um mich akupunktieren zu lassen. Ich konnte mich schon selbst nicht mehr sehen und sah aus wie eine "Qualle". 

Mit Absprache von Silvia trank ich dann am Abend den 20.01.2015 einen Wehencocktail.

Eigentlich glaubte ich nicht an den Erfolg und hielt das Getränk für "Hokuspokus" und wiederlich schmeckte er außerdem. Als Silvia sich mit "bis später" verabschiedete, dachte ich, sie macht Scherze. Ich wurde eines besseren belehrt. Denn recht bald, nachdem ich mit meinem Mann zu Hause ankam, bekam ich ziehende Unterleibschmerzen. Schlafen konnte ich auf jeden Fall damit nicht und alles um mich herum stresste mich -war es nicht die schreiende Katze, wurde mein Sohn wach und rief nach mir(3 Jahre).Mein Mann schlief selig und bekam nichts mit.

Gegen ein Uhr schrieb ich Silvia eine Nachricht über die beginnenden Wehen.

Ich versuchte noch einmal zu schlafen, aber dies war nicht möglich und der Schmerz wurde immer stärker. Also, nach einem kurzen Telefonat mit Silvia, versuchte ich in der Badewanne etwas Linderung zu bekommen. Eigentlich hasse ich baden........aber naja, was macht man nicht alles-außerdem befolgt man ja die Anweisungen der "Chefin". Vorher weckte ich noch meinen Mann und übergab ihm das Babyphon-nicht für meinen Sohn-für mich!! Ich wollte noch etwas alleine sein, aber es war mir wichtig, bei Bedarf sofort Hilfe zu haben.

Mein Mann war auf einmal , als er die Situation erkannte, nicht gerade entspannt.

In der Wanne wurden die Wehen aber immer intensiver und stärker.Mit Silvia blieb ich, dank Whats App, in Verbindung.Aus Angst, es wäre nur ein Fehlalarm, wartete ich noch ab und rief Silvia noch nicht zu mir. Die Wehen wurden aber immer heftiger und mein Wunsch noch alleine zu sein, änderte sich schlagartig und ich wollte meinen Mann um mich haben. Er war doch über die Heftigkeit der Wehen sehr erschrocken und rief Silvia an. Sie machte sich sofort auf den Weg zu uns. 3.30 Uhr klingelte sie an der Tür. Meine Mama war auch in der Zwischenzeit gekommen um mir Trost zu geben oder unseren älteren Sohn bei Bedarf zu betreuen. Gott sei Dank wohnt sie nur ein paar Häuser weiter.

Silvia untersuchte mich und der Muttermund war 7cm geöffnet. Herztöne auch gut.

Da ich nicht mehr in der Badewanne war, "steckte" mich Silvia wieder in die Badewanne zum "entspannen". Eigentlich wollte ich dies nicht, aber es tat mir doch gut und ich konnte wieder etwas locker lassen und entspannen- wenn man von entspannen bei doch starken Wehen sprechen kann.

Doch auf einmal verließ mich der Mut- ich wollte ins Krankenhaus und ein PDA!!!!!

Silvia war in einer Zwickmühle. Wußte doch mein Mann nichts von der geplanten  Hausgeburt .

Da er eigentlich dagegen war, hatten wir die kleine Notlüge von einer An-Betreuung benutzt. Meine Mutter war ebenso nicht eingeweiht. Also kam der Koffer ins Auto und ich aus der Badewanne.

Silvia untersuchte mich nochmal und der Muttermund war schon 9cm eröffnet. Die Fruchtblase war auch schon "geplatzt". Also eigentlich zu spät um zu fahren und im Auto wollte ich dann auch nicht mein Kind zur Welt bringen.

Also lief ich noch etwas und verarbeitete die Wehen im Stehen. Schnell war der Muttermund vollständig auf, Jaaaaaaaaa gleich geschafft, dachte ich, aber die Wehen waren auf einmal weg. Oh nein...........Ich legte mich dann etwas auf die Seite und konnte somit etwas ausruhen-müde war ich ja schon.

Mein Mann und Silvia gingen kurz aus dem Raum und meine Mama saß still neben mir.

Nach ca 10 Minuten kamen die Beiden zurück.

Und, wie von Silvia voraus gesagt, kamen auch die Wehen wieder. 3mal gepresst( dachte mein Rücken zerreißt), nach Anweisung gearbeitet war Tom endlich da. 21.01.2015, 4.35 Uhr, 3080g und 54cm.

Geschafft- der Kleine auf meiner Brust, die Nabelschnur selbst durchgeschnitten und keine Schmerzen mehr.

Plötzlich aber wieder eine Wehe ..........und die Plazenta war auch geboren.

Jetzt konnte wir kuscheln und stillen. Silvia ließ uns alleine und war im Nebenzimmer.

Irgendwann kam Silvia dann wieder und machte die U1, er wurde gewogen und gemessen und kam dann wieder zu mir- Papa durfte natürlich auch mit kuscheln.

Dank der guten Vorbereitung und der geduldigenArbeit( Kaffeekompressen.....)musste auch nichts genäht werden.

Nach zwei Stunden ist Silvia nach Hause gefahren. Meine Mama nahm den älteren Sohn mit und wir konnte " Dreisamkeit " genießen und auch schlafen.

Es war ein wunderschönes Erlebnis und ich würde bei jedem weiteren Kind wieder zu Hause entbinden wollen. Im Nachhinein bin ich froh, doch nicht mehr ins Krankenhaus gefahren zu sein.

Um den Vorurteilen entgegen zu wirken- Silvia arbeitet sehr sauber und NEIN man braucht danach kein neues Sofa oder Bett !!!!

VIELEN DANK Silvia !!!

 

 

Ich bin für Sie da

Hebamme

Silvia Wermann

Waldstraße 23
65624 Altendiez

Telefon: +49 1706494267

E-Mail: silvia_wermann@icloud.com